Neuigkeiten im Lahn-Dill-Kreis




Lahn-Dill-Kreis - Änderungen zum Fahrplanjahr 2018

Besonderheiten

Das fĂŒr den Lahn-Dill-Kreis zustĂ€ndige staatliche Schulamt hat fĂŒr das Jahr 2018 folgende Tage als bewegliche Ferientage festgesetzt. An diesen Tagen wird somit nach Ferienfahrplan gefahren:

- Montag, den 12. Februar 2018 (Rosenmontag)
- Freitag, den 11. Mai 2018 (Tag nach Christi Himmelfahrt)
- Freitag, den 01. Juni 2018 (Tag nach Fronleichnam)

Wir bitten um Beachtung, dass der 24. Dezember (Heiligabend) und 31. Dezember (Silvester) 2017 auf einen Sonntag fÀllt. Daher wird an diesen beiden Tagen (soweit im Fahrplan vorhanden) nach Sonn- und Feiertagsfahrplan gefahren.

FAHRPLANÄNDERUNGEN

Bereich Braunfels, Waldsolms, Schöffengrund, HĂŒttenberg:

Linie 170 (Schöffengrund – Wetzlar)
Bei der Fahrt um 6:50 Uhr ab Bonbaden ist der Halt um 7:19 Uhr in Wetzlar Kolpingstraße nur noch zum Aussteigen, da die Fahrt regelmĂ€ĂŸig ausgelastet ist.

Linie 174 (Braunfels-Schöffengrund)
Auf der Linie 174 in Fahrtrichtung Schwalbach gibt es eine zusÀtzliche Fahrt um 21:05 Uhr ab Braunfels Busbahnhof bis Schwalbach. Die Fahrt hat Anschluss an die Linie 185 um 20:27 Uhr ab Wetzlar Bahnhof/ZOB mit Ankunft in Braunfels um 21:04 Uhr.

Linie 313 (Reiskirchen - Wetzlar)
Die Fahrt bisher um 7:19 Uhr ab Reiskirchen wird um 3 Minuten vorverlegt, um Anschlussfahrten pĂŒnktlich sicherzustellen.

Bereich Leun, Solms, Ehringshausen

Linie 120/125 (Wetzlar-Beilstein)
In den Fahrplan der Linie 120/125 wird in Fahrtrichtung Wetzlar die neue Haltestelle REWE in Holzhausen aufgenommen.

Um 18:20 Uhr ab Beilstein Haiern gibt es eine neue Fahrt bis Allendorf Schule. Die Fahrt hat Anschluss an die Fahrt der Linie 530 aus Herborn kommend mit Ankunft in Beilstein um 18:17 Uhr.

Um 9:00 Uhr gibt es ab Wetzlar Bahnhof/ZOB eine zusÀtzliche Fahrt an Schultagen bis Biskirchen

Ab dem Fahrplanwechsel wird der bisher „freigestellte SchĂŒlerverkehr“ zur Eichendorffschule in Wetzlar Dalheim in den Linienverkehr der Linie 120/125 integriert. Folgende neue Fahrten werden eingerichtet:

Hinfahrt morgens zur 1. Stunde auf der Linie 120 ab Biskirchen West um 7:00 Uhr mit Ankunft an der Eichendorffschule in Wetzlar-Dalheim um 7:45 Uhr.

Hinfahrt zur 2. Stunde auf der Linie 120 um 8:08 Uhr ab Leun Hellweg mit Ankunft an der Eichendorffschule um 8:35 Uhr. Die Fahrt wurde verlÀngert bis zum Bahnhof/ZOB Wetzlar.

RĂŒckfahrt nach der 5. Stunde auf der Linie 120 ab Eichendorffschule um 12:30 Uhr bis Leun Hellweg.

RĂŒckfahrt nach der 6. Stunde auf der Linie 120 um 13:20 Uhr bis Stockhausen.

RĂŒckfahrt nach der 9. Stunde auf der Linie 120 um 15:30 Uhr ab Eichendorffschule bis Stockhausen. Die Fahrt beginnt bereits am Bahnhof/ZOB in Wetzlar.

Eine weitere RĂŒckfahrt fĂŒr die Eichendorffschule ist an Schultagen integriert in die Linie 125 bei der Fahrt um 14:45 Uhr ab Wetzlar Bahnhof/ZOB mit Anfahrt der Eichendorffschule um 14:55 Uhr.

Die RĂŒckfahrten von der Gesamtschule Solms nach 14:00 Uhr werden zur besseren Abwicklung an der Haltestelle zeitlich entzerrt und zwei Fahrten um 5 Minuten nach hinten verschoben. Die Fahrt Richtung Niederbiel beginnt um 14:10 Uhr. Die Fahrt Richtung Oberbiel beginnt um 14:30 Uhr.

Linie 204 (Allendorf-Ehringshausen)
Ab Allendorf Schule um 18:34 Uhr gibt es montags bis freitags eine zusĂ€tzlich Fahrt bis Katzenfurt Wiesenstraße mit Anschluss an die Linie 471 in Richtung Wetzlar.

Bereich Herborn, Greifenstein, Breitscheid, Driedorf, Sinn

Betreiberwechsel im Busverkehr Region Westerwald – LinienbĂŒndel Herborn Nord und SĂŒd:

Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 tritt ein neues Angebotskonzept auf allen Linien der Stadt Herborn, sowie in den Gemeinden Breitscheid, Driedorf, Greifenstein und Sinn in Kraft.

Dies beinhaltet teilweise erhebliche VerĂ€nderungen in den Linienwegen und Abfahrtszeiten, da das gesamte Angebotskonzept ĂŒberarbeitet wurde. Bekannte Probleme konnten gelöst und WĂŒnsche umgesetzt werden. Es kommen neue Fahrzeuge mit GPS-Ortung und VideoĂŒberwachung sowie aktuellster Abgastechnik zum Einsatz. Auf Gelenkbusse wurde verzichtet, da diese wĂ€hrend der Winterzeit zu anfĂ€llig fĂŒr Störungen im Betriebsablauf sind.

Innerhalb der Gemeinden wird es neu ein Bedarfsverkehrsangebot geben. Auf den Linien 510 (Breitscheid), 520 Driedorf und 530 (Greifenstein) werden Fahrten innerhalb der Gemeinden wochentags in den Ferien und am Wochenende bedarfsorientiert gefahren. Die Fahrten verkehren dabei nur nach Anmeldung ĂŒber Internet oder die MobilitĂ€tszentrale in Wetzlar.

Auch im Freizeitverkehr im östlichen Westerwald ab Herborn konnten Verbesserungen umgesetzt werden.

Die Blaue Linie (Linie 521) zur Krombachtalsperre wird saisonal von Mai bis September bis Rennerod verlĂ€ngert. Der neue FahrradanhĂ€nger ist auch mit E-Bikes nutzbar. Durch VerĂ€nderung des Fahrweges werden die Freizeitziele "Heisterberger Weiher" und Waldaubach "Zur Fuchskaute" mit einer neuen Freizeitlinie (Linie 510) ĂŒber Breitscheid-Erdbach "Tropfsteinhöhle" angefahren.

Ganz neu ist auch die direkte Verbindung zwischen Herborn ĂŒber Driedorf nach Rennerod ĂŒber die Linie 520. Montags bis freitags fahren dann insgesamt 19 Fahrten diese Strecke, die in Rennerod mit der Linie LM-15 von und nach Limburg sowie mit den Linien 480/116 von und nach Montabaur/ Koblenz/Westerburg verknĂŒpft sind.

An Wochenenden sowie Feiertagen besteht die Verbindung saisonal von Mai bis September zusÀtzlich mit weiteren 16 Fahrten auf der Linie 521 mit FahrradanhÀnger.
Die Änderungen im Detail:

Stadtgebiet Herborn
Alle 4 Stadtbuslinien (500, 501, 502 und 503) erhalten ein einheitliches markantes Design der "Stadtbusse Herborn". Die Linie 500, 501 und 502 wurden umstrukturiert.

Die Linie 500 fĂ€hrt den Innenstadtbereich Herborn nun als vollstĂ€ndige Ringlinie stĂŒndlich ĂŒber Freibad und Friedhof sowie abwechselnd (2-stĂŒndlich) ĂŒber Reuterberg und Fachmarktzentrum an. Somit ist erstmals eine umsteigefreie Verbindung in das sĂŒdliche Gewerbegebiet sowie zur Rehbergklinik möglich.

Die Linien 501 und 502 fahren ergĂ€nzend stĂŒndlich mit zusĂ€tzlichen VerstĂ€rkerfahrten im SchĂŒlerverkehr die Stadtteile Hörbach , Merkenbach, Guntersdorf und Hirschberg gegenlĂ€ufig an, wobei Guntersdorf und Hirschberg weiterhin nur 2-stĂŒndlich bedient werden. Die Linie 501 fĂ€hrt in Herborn zusĂ€tzlich den Kernstadtbereich und den Friedhof an. Somit kann aus dem Bereich Alsbach auch umsteigefrei der Friedhof erreicht werden.  Der Bahnhof/ZOB dient weiterhin als zentraler Umsteige- und VerknĂŒpfungspunkt. Die Linie 503 (Herborn-Seelbach) wurde um einen Samstagsverkehr erweitert und fĂ€hrt nun die neue Haltestelle Burg "Lidl" an. Im weiteren Fahrweg in Burg entfĂ€llt die Haltestelle "Untere Weitzbergstraße".

Gemeinde Breitscheid
Die Linien 510/511 sind in die Linie 510 zusammengefĂŒhrt worden. Die SchĂŒlerverkehrsverbindungen an die Schule in Breitscheid konnten dabei ebenso verbessert werden, wie das Fahrplanangebot fĂŒr Erdbach auf der Linie 515, sogar an Samstagen (Linie 510). Insgesamt wurde das Angebot durch die Neugestaltung der FahrplĂ€ne von montags bis samstags ausgeweitet.

Der Kindergartenverkehr Gusternhain - Rabenscheid wird nicht mehr im Linienverkehr abgewickelt.

Gemeinde Driedorf
Durch die Erweiterung der Linie 520 nach Rennerod erhĂ€lt Driedorf auch zudem noch weiterfĂŒhrende Anbindungen z.B. nach Limburg. Insgesamt wurde das Angebot auf der Linie 520 ausgeweitet. Als zusĂ€tzliche Haltestelle fĂŒr den besseren Einkaufsverkehr wurde die Haltestelle "Edeka" in der Stadionstraße in Driedorf eingerichtet. Die Abfahrten zur und ab der Westerwaldschule Ă€ndern sich in vielen FĂ€llen.

Gemeinde Greifenstein
Die Linie 530 und 531 sowie Teile der Linie 525 wurde zur Linie 530 zusammengefasst.

In der Neukonzeption sind durch die VerlĂ€ngerung der Linie 530 sowie der Linien LM-12 neue Verbindungen von Herborn/Greifenstein bis nach Mengerskirchen/Limburg vorgesehen. Dazu wurden die Linien 530 und LM-12 ausgeweitet und auf AnschlĂŒsse in Beilstein, Arborn und Mengerskirchen abgestimmt. Nach Umsetzung der SchĂŒlerverkehrsanbindung von den drei sĂŒdlichen Greifensteiner Ortsteilen Holzhausen/Ulm und Allendorf nach Herborn im letzten Jahr, wurde eine Regelanbindung ĂŒber den neuen Bedarfsverkehr mit VerknĂŒpfung in Beilstein montags -freitags(insg.8 Fahrten) sowie samstags (insg.4 Fahrten) geschaffen.

Da Driedorf auch nur noch im Rahmen des SchĂŒlerverkehr an der Westerwaldschule angefahren wird verkĂŒrzen sich zudem die Fahrzeiten. Die Abfahrten zur und ab der Westerwaldschule Ă€ndern sich in vielen FĂ€llen.

Gemeinde Sinn
Die Linie 530 und 531 sowie Teile der Linie 505 wurden zur Linie 530 zusammengefasst und ergÀnzen das Zugangebot.

Im Rahmen der Vorveröffentlichung der FahrplĂ€ne seit Ende September konnten Anregungen und WĂŒnsche teilweise noch zum Betriebsstart realisiert werden.

Zur EinfĂŒhrung des neuen Linienverkehrs können die Busse auf den Linien 500, 501/502, 503, 510, 515, 520, 521 und 530 in den Weihnachtsferien vom 23. Dezember 2017 bis einschließlich 14. Januar 2018 kostenlos genutzt werden.

Bereich Hohenahr/Lahnau

Linie 240 (Wetzlar – Lahnau):
Zu Beginn des neuen Fahrplanjahres gilt noch der momentane Baustellenfahrplan aufgrund der Sanierung der Ortsdurchfahrt in Atzbach. Anstelle der Haltestellen „Kirchstraße“ und „BĂŒrgerhaus“ werden die Ersatzhaltestellen „Lahntalschule“ und „Am Giehring“  von den Linien 240 und 24 sowie „Ahornweg“ und „Am RĂŒhling“ (nur Linie 24) bedient.

Es wird damit gerechnet, dass die Baumaßnahme bereits im MĂ€rz 2018 abgeschlossen sein wird und dann der regulĂ€re Fahrplan der Linie 240 gilt.

Im Fahrplanbuch sind daher fĂŒr die Linien 240 und 24 bereits die regulĂ€ren FahrplĂ€ne abgedruckt.

Der Baustellenfahrplan steht ĂŒber die Homepage der VLDW oder die MobilitĂ€tszentrale zur VerfĂŒgung.

Bereich Dillenburg:

Linie 101 (Nanzenbach-Hirzenhain - Eibach - Dillenburg- Donsbach)

Linie 300 (Hirzenhain – Eibelshausen)
Mit Beendigung der Baumaßnahmen HohlbrĂŒcke in Dillenburg sowie Aufhebung der Vollsperrung zwischen Nanzenbach und Dillenburg vsl. im MĂ€rz/April können die jeweiligen BaustellenfahrplĂ€ne auf den Linie 101 (Nanzenbach-Hirzenhain - Eibach - Dillenburg- Donsbach) und 300 (Hirzenhain - Eibelshausen)wieder entfallen.

Bereich Haiger:

Linie 105 (Langenaubach/Flammersbach -Haiger)
Auf der Linie 105 (Langenaubach/Flammersbach -Haiger) entfĂ€llt die Haltestelle "Hohleichenrain" bei vielen Fahrten zum Bahnhof. Außerdem gab es Änderungen im Minutenbereich.

Linie 103 (Haigerseelbach - Steinbach - Haiger)
Ebenfalls einige Änderungen im Minutenbereich gibt es auf der Linie 103 (Haigerseelbach - Steinbach - Haiger).

>> hier zu den FahrplĂ€nen 


Mehr gemeinsam mobil

Inhalte der Studie „MobilitĂ€t auf dem Lande“ sind online

Wie komme ich im lĂ€ndlichen Raum ohne eigenes Auto von einem Ort zum anderen? In fast jedem Haushalt werden ein oder mehrere PKW genutzt. Dies ermöglicht jedem einzelnen ein Höchstmaß an FlexibilitĂ€t und Komfort. Aber was ist mit Menschen, die sich eigenes Auto leisten möchten oder können? Dem Überangebot an privaten Verkehrsmitteln steht ein Mangel an öffentlichen MobilitĂ€tsangeboten gegenĂŒber. Besonders betroffen sind davon Jugendliche, Ă€ltere Menschen, Menschen mit geringem Einkommen sowie Migranten. Um die MobilitĂ€t fĂŒr alle Generationen unabhĂ€ngig vom Einkommen und dem Alter zu sichern, mĂŒssen innovative und integrierte MobilitĂ€tskonzepte erarbeitet werden. Genau diese AnsĂ€tze bietet die Studie „MobilitĂ€t auf dem Lande“, dessen Ergebnisse nun online unter: www.hessische-regionalforen.de/madl verfĂŒgbar sind. Der BĂŒrgermeister Frankenbergs, RĂŒdiger Heß, bringt es auf den Punkt: „Der gewĂ€hlte Milieuansatz der Studie ist der erste seiner Art fĂŒr die Regionen. Er schaut nach den Bedarfen der Bevölkerung und Menschen vor Ort, um individuelle Lösungen fĂŒr die Teilregionen zu finden.“

Dabei hat die Studie zwei Aspekte untersucht. Zum einen wurde geschaut, wer in den jeweiligen Teilregionen mit welchen Gewohnheiten im Bereich MobilitĂ€t wohnt. Und zum anderen wurde die Infrastruktur unter die Lupe genommen, welche Hauptverkehrsachsen gibt es in den Teilregionen, wo sind Straßen vorhanden und welche Linienbusse verbinden Ortschaften miteinander. Daher ergeben sich fĂŒr die untersuchten Teilregionen auch unterschiedliche LösungsansĂ€tze. Regionalmanagerin Mercedes Bindhardt berichtet von den erfolgreichen AnsĂ€tzen in Lahn-Dill-Wetzlar: „in Greifenstein haben sich bereits aktive BĂŒrgerInnen zusammen gefunden, um ihre Ortsteile mobiler zu machen. Auch bestehen Bestrebungen MitnahmebĂ€nke in verschiedenen Kommunen zu etablieren.“ Besonders Meike Menn, Lahn-Dill-Kreis Ă€ußert sich erfreut: „Wir werden diese Prozesse in den Regionen weiter mit der Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises begleiten“

Da wo eine gute Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorhanden ist und auch gute Radverbindungen bestehen, könnte durch zusĂ€tzliche FahrradstellplĂ€tze Anreize geschaffen werden, auf das Auto zu verzichten. Wo dies nicht der Fall ist, könnten Menschen ihre Fahrzeuge besser auslasten, in dem sie hĂ€ufiger zusammen fahren oder Fahrzeuge gemeinschaftlich nutzen. Ob BĂŒrgerbus, Mitnahmesysteme, MitnahmebĂ€nke oder CarSharing, es gibt viele Möglichkeiten auch auf dem Land mobil zu sein. „Fahrt öfter miteinander“, fordert  Alexander Sust vom BĂŒro Sustain auf.

Kira Lampe, VLDW betont: „Die gute Zusammenarbeit der VerkehrsverbĂŒnde und der LEADER-Regionen hat uns nĂ€her zusammen rĂŒcken lassen und gibt uns eine gute Basis fĂŒr mehr MobilitĂ€t auf dem Lande.

Die Konzeptionsstudie „MobilitĂ€t auf dem Lande“ wurde als Kooperationsprojekt im Auftrag der LEADER-Regionen Lahn-Dill-Wetzlar, Lahn-Dill-Bergland, Burgwald-Ederbergland,
Diemelsee-Nordwaldeck, Kellerwald-Edersee und das Marburger Land erarbeitet. UnterstĂŒtzt wurde die Studie von den Landkreisen Lahn-Dill, Waldeck-Frankenberg, Marburg-Biedenkopf, sowie der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH (VLDW), Regionalverkehrsverband Marburg-Biedenkopf (RNV) und Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF). Die Stadt Frankenberg ist TrĂ€ger des Kooperationsprojektes Konzeptstudie „MobilitĂ€t auf dem Lande“.

Ansprechpartner:
LEADER Region Lahn-Dill-Wetzlar
Mercedes Bindhardt
Am Kurpark 11 in Braunfels
06442/934410
Info@lahn-dill-wetzlar.de

Information ĂŒber LEADER
LEADER ist die AbkĂŒrzung des französischen "Liaison entre actions de dĂ©veloppement de l'Ă©conomie rurale" und wird ĂŒbersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des lĂ€ndlichen Raums". LEADER ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. 24 LEADER-Regionen sind in der Förderperiode 2014-2020 in Hessen anerkannt.

Beteiligte auf dem:
v.l.n.r.. Kira Lampe (VLDW), Lisa KĂŒpper (Kellerwald-Edersee), Dr. Olaf Winter (EWF),
Kyoko Ida-Sust (Sustain!), Mercedes Bindhardt (Lahn-Dill-Wetzlar), Alexander Sust (Sustain!), Marion Klein (Lahn-Dill-Bergland), Stefanie Koch (Diemelsee-Nordwaldeck),
Stefan Schulte (Burgwald-Ederbergland), Alexandra Klusmann (Marburger Land),
RĂŒdiger Heß (BĂŒrgermeister Frankenberg und 1. Vorsitzender Burgwald-Ederbergland),
Meike Menn (Landkreis Lahn-Dill).


Fahrgastbeirat 4. Sitzung - der zweiten Amtsperiode

Mittwoch, 29. November um 17:00 Uhr - 04. Sitzung des Fahrgastbeirats in der neuen Amtsperiode

im Neuen Rathaus, 3. Obergeschoss, Magistratssitzungszimmer Raum 351, Ernst-Leitz-Straße 30, Wetzlar.

>> hier zur Einladung-Tagesordnung


MobilitÀtszentrale Wetzlar Einweihung 08.02.2017

Am 08.02.2017 wird die umgestaltete RMV MobilitĂ€tszentrale in Wetzlar durch den GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), Dr. AndrĂ© Kavai, offiziell ihrer Bestimmung ĂŒbergeben. Im Oktober 2016 begannen die Umbaumaßnahmen und in einer Zeit von zwei Monaten wurde die komplette MobilitĂ€tszentrale umgebaut, renoviert und mit der neuesten Technik versehen. WĂ€hrend der Bauphase wurde fĂŒr die Kunden extra eine Ausweichlösung in den GeschĂ€ftsrĂ€umen der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH (VLDW) eingerichtet.

RMV-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. AndrĂ© Kavai: „MobilitĂ€tszentralen sind das Auge und das Ohr des Verbundes. Hier erfahren wir, was die Menschen vor Ort bewegt. Gleichzeitig sind die MobilitĂ€tszentralen auch das Gesicht des RMV vor Ort. Wetzlar ist ein besonders gelungenes Beispiel unseres neuen Servicekonzeptes: Eine moderne, freundliche Vertriebszentrale und gleichzeitig ein Ort, wo man sich gerne aufhĂ€lt, sich informiert und sich beraten lĂ€sst.“

Heinz Schreiber als Dezernent des Kreisausschusses und Mitglied des Aufsichtsrats der VLDW freut sich ebenfalls ĂŒber die neu gestaltete MobilitĂ€tszentrale. Der öffentliche Personennahverkehr hat im Lahn-Dill-Kreis einen hohen Stellenwert und dies zeichnet sich nun auch durch ein attraktives und modernes Kundenzentrum aus, in dem unsere Kunden alle Serviceleistungen im ÖPNV geboten bekommen.

Die gemeinsame GeschĂ€ftsfĂŒhrung der VLDW, Kira Lampe und Dirk Plate unterstreichen, dass nicht nur den Kunden eine neue ansprechende Einrichtung zur VerfĂŒgung steht, sondern die Mitarbeiter und Kollegen, die die MobilitĂ€tszentrale betreuen von den neuen FunktionalitĂ€ten und auf die Mitarbeiter abgestimmten ArbeitsplĂ€tze profitieren. Zudem ĂŒberzeugt das wohl geordnete Gesamtbild.

Die neue RMV-MobilitĂ€tszentrale in Wetzlar folgt, wie ihre VorgĂ€nger in Hanau und Friedberg, dem neuen Look des durch den RMV aktuell umgesetzten Redesigns aller RMV-Verkaufsstellen. Nach gelungener Kooperation zwischen RMV und VLDW eröffnet nun auch Wetzlar mit seiner RMV-MobilitĂ€tszentrale erfrischt die Tore und empfĂ€ngt kĂŒnftig Kunden und Mitarbeiter in hellen und klar strukturierten RĂ€umen mit technischen, energetischen und gestalterischen Neuerungen. „Den Kundenzugang zu Produkten und Informationen rund um den ÖPNV so transparent, nutzerorientiert und effizient wie möglich zu gestalten, war auch in Wetzlar Ziel unserer Arbeit“ so Harald Reeg, fĂŒr das Redesign der RMV-Verkaufsstellen verantwortlicher Designer vom BĂŒro weinkauf+reeg design. Sowohl fĂŒr den Kunden, als auch fĂŒr den Mitarbeiter sei die Gestaltung so gewĂ€hlt, dass alle Prozesse optimal abgewickelt werden könnten.

Neue technische Standards wurden integriert und dafĂŒr Sorge getragen, dass ein optimales Nebeneinander von Kundenschnittstellen, Interfaceangeboten, Informationsmedien, Kunden SB und persönlichem, barrierefreiem Beratungsangebot, alles eingebettet in ein zukunftsfĂ€higes Design, entstand. Ein variables ressourcenschonendes LED Beleuchtungskonzept wertet die neuen RĂ€ume im Karl-Kellner-Ring 49 ebenso auf wie das Angebot aktueller informativer Medien und Echtzeitdatendarstellung zur Fahrgastinformation mittels integrierter elektronischer BildoberflĂ€chen.

Die MobilitĂ€tszentrale Wetzlar besteht am Karl-Kellner-Ring seit Dezember 2000 und wird von der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH unter Beteiligung der Stadt Wetzlar betrieben. Zu den Leistungen gehören FahrplanauskĂŒnfte rund um den öffentlichen Personennahverkehr im Lahn-Dill-Kreis und im gesamten Verbundgebiet. Die Kunden erhalten in der MobilitĂ€tszentrale alle RMV-Fahrkartenprodukte wie zum Beispiel Jahresabos, CleverCards, Monatskarten als eTickets und Tageskarten. Die Mitarbeiter beraten zu allen Tariffragen, Freizeitangeboten im ÖPNV, AbonnementĂ€nderungen und nehmen Anregungen und Beschwerden entgegen. Alle Mitarbeiter/-innen sind ĂŒber das Qualifizierungsprogramm des RMV einheitlich geschult.Im Durchschnitt hat die MobilitĂ€tszentrale ca. 800 Kundenkontakte pro Monat. In den Zeiten erhöhter Anfrage wie zum Bespiel zum Schuljahresbeginn steigert sich der Kontakt auf mehr als 1.800 Personen pro Monat sowohl am Telefon als auch persönlich vor Ort.

Im vergangenen Jahr wurde bereits die Außenfassade des denkmalgeschĂŒtzten „Seibertschen Haus“, in dem sich die MobilitĂ€tszentrale befindet, renoviert, so dass sich nun ein neues und vollstĂ€ndiges Gesamtbild ergibt.


Busschule an der Grundschule Atzbach/Waldgirmes - Stand 26.05.2014

Die Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH (VLDW) und die Grundschule Atzbach/Waldgirmes engagieren sich gemeinsam fĂŒr mehr Sicherheit auf dem Schulweg.

Richtiges Busfahren will gelernt sein, dass wissen die Kinder der Grundschule Atzbach/Waldgirmes jetzt. Auf Wunsch der Schule wurden 4 Praxistage fĂŒr  die Grundschulklassen der Jahrgangsstufen 2-4 durchgefĂŒhrt. Geleitet wurde die Busschule vom Busschul-Trainer der VLDW Peter Fiedler. Den Bus und einen Fahrer fĂŒr den Unterricht auf RĂ€dern stellte das Verkehrsunternehmen Verkehrsbetrieb Franke GmbH.
Den Kindern wurde im Rahmen des ca. 90-minĂŒtigen, handlungsorientierten Busschul-Trainings am und im Bus vermittelt, wie wichtig das richtige Verhalten an der Bushaltestelle und wĂ€hrend der Fahrt ist. Ziel der Busschule ist es, den Kindern mit vielen praktischen Beispielen zu zeigen, wie vorteilhaft rĂŒcksichtsvolles und partnerschaftliches Verhalten ist und wie Gefahren vermieden werden können. Die Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH bietet die praxisorientierte Busschule dauerhaft fĂŒr alle interessierten Grundschulen an. 

»hier zum vollstÀndigen Pressebericht


Gruppenanmeldungen ab Januar 2013 (ErgÀnzung GepÀckmitnahme 2017)

Ab Januar 2013 neues Verfahren zur Anmeldung von Großgruppen auf den Linien der VLDW im Verkehrsgebiet des Lahn-Dill-Kreises

Gruppenanmeldungen (ĂŒber 10 Personen) sind auf den Linie der VLDW im Verkehrsgebiet LDK nur noch bis zu einer GrĂ¶ĂŸe von 30 Personen pro Fahrt möglich. Es werden grundsĂ€tzlich nur angemeldete Gruppen befördert. Die Anmeldung erfolgt ĂŒber die MobilitĂ€tszentrale in Wetzlar, die den Fahrtwunsch der Gruppe auf DurchfĂŒhrbarkeit prĂŒft . Bei einer positiv bestĂ€tigten Gruppenmeldung erhĂ€lt die Institution/Schule eine entsprechende „Beförderungsberechtigung“ zur Vorlage beim Fahrer. Hinweis: Die Beförderungsberechtigung dient nicht als Fahrschein. Die Gruppe muss in Besitz eines gĂŒltigen RMV-Fahrscheins sein, bzw. diesen beim Fahrer lösen. 
Die GepĂ€ckmitnahme unterliegt den Tarif- und Beförderungsbestimmungen des RMV. Eine GewĂ€hrleistung zur Mitnahme von GroßgepĂ€ckstĂŒcken kann nicht gegeben werden. Die Entscheidung zur Mitnahme unterliegt dem Fahrpersonal. Auf der MehrzweckflĂ€che werden RollstĂŒhle und Kinderwagen immer bevorzugt befördert.

Großgruppen ĂŒber 30 Personen können nicht mehr in einer kompletten Gruppe innerhalb des ÖPNV mit Linien der VLDW befördert werden. Großgruppen ĂŒber diese GrĂ¶ĂŸe mĂŒssen sich aufteilen. Die Anmeldung muss mindestens eine Woche vor Fahrtantritt erfolgen. 

hier zum Kontaktformular


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