Schülerbeförderung

Wie funktioniert die Beförderung der Schüler innerhalb des Linienverkehrs im Verkehrsgebiet der VLDW?  >>>

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Der Schülerverkehr ist in den Linienverkehr integriert.

Der Schülerverkehr mit „Schulbussen“ erfolgte früher in einer besonderen Form der Beförderung, die man als „freigestellten Verkehr“ bezeichnet. Mit dieser Art des Sonderverkehrs sind auch einige Besonderheiten der Ausgestaltung verbunden, die sich aus der Freistellungsverordnung des Personenbeförderungsgesetz ergeben. Mit Inkrafttreten des ersten hessischen ÖPNV-Gesetzes 1995 sollten Sonderverkehre, insbesondere die Schülerverkehre im freigestellten Verkehr grundsätzlich in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) überführt werden. Überlegungen zur Integration gingen davon aus, gerade in ländlichen Gebieten auch anderen Fahrgästen die Möglichkeit zu geben, die Verkehre als Verstärkung des Grundangebotes zu nutzen, denn dies war im „freigestellten Verkehr“ untersagt. 


Somit wurde sukzessive der freigestellte Schülerverkehr in den öffentlichen Linienverkehr nach § 42 des Personenbeförderungsgesetzes integriert. Heute wird im Lahn-Dill-Kreis und im Landkreis Limburg-Weilburg der größte Teil der Beförderung von Schülern innerhalb des Linienverkehrs abgedeckt. Damit gibt es im eigentlichen Sinne nur noch wenige „freigestellte Verkehre“ an Schulen, auf die die Bezeichnung „Schulbusse“ zutrifft. Für die Fahrten vom Schwimmbad oder zur Sporthalle werden zum Beispiel noch reine „Schulbusse“ eingesetzt, sowie für den Schülertransport an Förderschulen. Diese freigestellten Schülerverkehre werden nicht durch die Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH (VLDW) organisiert, sondern im Rahmen von Verträgen durch die Schulwegkostenträger des Lahn-Dill-Kreis und des Landkreises Limburg-Weilburg geregelt.

Die VLDW, als Aufgabenträgerorganisation, ist Besteller der Leistungen zur Beförderung der Schüler im Linienverkehr. Sie vergibt alle Verkehrsleistungen gemäß den Vorgaben des Landes Hessen durch europaweite Ausschreibungen. Gemäß § 161 Abs. 1 des Hessischen Schulgesetzes haben Schülerinnen und Schüler vorrangig öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. 

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